NEWS 2018

Juni

Im Jahre 2002 entschloss sich Inge Lauterbach zur Gründung der Lauterbach-Stiftung, deren Ziel es ist, hoch talentierte und bedürftige Sprachkursteilnehmer der Hartnackschule Berlin zu fördern.
Stiftungsvorstand und –kuratorium treten zweimal jährlich zusammen, um das Stiftungsgeschäft zu regeln.


Gemeinsame Frühjahrssitzung von Vorstand und Kuratorium im April 2018: V.l. Dr. Annette Fugmann-Heesing, Finanzsenatorin a.D., Axel Schülzchen, Rechtsanwalt aus Bonn und Kuratoriumsvorsitzender, Henning Lauterbach, Vorstandsvorsitzender, und Monika Szklarek-Wünsch, Kuratorin.



Die Stifterin hat in der Stiftungssatzung festgelegt, dass die Hartnackschule Berlin eines Tages der Lauterbach-Stiftung zugestiftet werden kann und dass der Vorstandsvorsitzende nach Möglichkeit aus dem Kreis der Führungskräfte der Hartnackschule Berlin gewählt werden soll.


Zum Kuratorium bzw. Vorstand der Lauterbach-Stiftung zählen auch Prof. Dr. Georg Nolte, Victor Chis, Christian Jakobi und Klaus Lieberenz.



Besuchen Sie auch die Homepage der Stiftung unter www.Lauterbach-Stiftung.de



März

Besuch aus Dänemark in der Hartnackschule


Weit über Berlin hinaus ist die Hartnackschule für ihre exzellenten Sprachkurse und ihr Engagement bei der Integration von Migrant_innen in die deutsche Gesellschaft bekannt.

Am 8. März 2018 konnten wir deshalb eine Delegation des Ballerup Sprogcenter, einer dänischen Sprachschule aus Kopenhagen, in der Hartnackschule zum Erfahrungsaustausch begrüßen.

Herr Lauterbach und Frau Szklarek-Wünsch begrüßten die Schulleiterin Frau Jensen (Mitte) mit 27 weiteren Mitarbeiter_innen herzlich im Spracehnkolleg. Anschließend besuchte die dänische Delegation verschiedene
Integrationskurse und Berufssprachkurse, wo es zu Gesprächen mit Dozent_innen und Teilnehmer_innen kam.
Mitarbeiter_innen aus der Verwaltung und die pädagogische Koordinatorin haben sich zeitgleich mit Elke Hegewald als Sozialpädagogin und Sachbearbeiterinnen der Hartnackschule über soziale Lernhindernisse, die Zugangsvoraussetzungen und Abrechnungsmodalitäten ausgetauscht.

Die Gäste waren sehr angetan von unseren Kursen und Mitarbeiter_innen und bedankten sich herzlich für diese einmalige Gelegenheit.


Es war für uns umgekehrt hochinteressant zu erfahren, dass die geflüchteten Zuwanderer in Dänemark schon von Beginn an neben dem Sprachunterricht (zwischen 6 und 12 Stunden/Woche) unbezahlte Vollzeit-Praktika (!) in Betrieben ableisten müssen. Für die Vermittlung der Praktikumsplätze seien die Jobcenter verantwortlich. Meistens handele es sich dann aufgrund der fehlenden Sprachkenntnisse um einfache Hilfstätigkeiten. Als Beispiel wurde der Einsatz im Keller eines Supermarktes genannt.
Wie in Deutschland auch gehen unentschuldigte Fehlzeiten leider zu Lasten der Sprachschule und würden aufgrund der Belastung durch die Praktika bei 30-35 % liegen, auch wenn den Teilnehmer_innen strenge Sanktionen durch die Jobcenter drohten. Dänemark setze im Unterschied zu Deutschland weit mehr auf Abschreckung und kaum auf Integration. Von Ausbildung in qualifizierte Berufe sei dort wenig die Rede.

Frau Schitteck-Preuss von der Berliner AWO als Vertreterin der Migrationsdienste hat sich gerne am Besuchsprogramm beteiligt. Herr Höft vom Bundesamt für Migration erfuhr im Rahmen der Veranstaltung erstmalig von der Lauterbach-Stiftung und unserem Weiterbildungsprogramm für die Dozent_innen. Beide würden jederzeit wieder bei ähnlichen Veranstaltungen mitwirken.



Februar

Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen von Führungskräfte-Workshops, an denen der Schulleiter, die Fachabteilungsleiter_innen, ihre Vertreter_innen und die Fachberauftragten teilgenommen haben.
Auf einem Wochenendseminar in Bad Saarow am 17./18. November 2017 wurden schließlich die von den Führungskräften erarbeiteten „Führungsleitlinien“ feierlich verabschiedet.



Führungsleitlinien



Die Führungskräfte der Hartnackschule Berlin verpflichten sich durch vorbildliches, teamorientiertes und transparentes Handeln dem Motto der Hartnackschule „Tradition und Qualität“ gerecht zu werden und künftige Aufgaben, wie z.B. regelmäßige Mitarbeitergespräche, Unterrichtshospitationen und eine Intensivierung der digitalen Medien im Unterricht, in Angriff zu nehmen.







Januar 2018


Am 15. Januar 2018 fand in der Hartnackschule Berlin die diesjährige Gesamtkonferenz statt.

Der Schulleiter Henning Lauterbach stellt eingangs die Entwicklung der Teilnehmer_innen-Zahlen im Jahre 2017 vor, die sowohl was die Zahl neuer Kursteilnehmer als auch die Gesamtzahl der eingeschriebenen Kursteilnehmer_innen bedauerlicherweise, aber nicht unerwartet rückläufig ist.

Die Hartnackschule hat sich auf diese Entwicklung eingestellt, und der Schulleiter verwies aber trotz eines neuen und vereinfachten Lohnmodells auf die Notwendigkeit von Sparmaßnahmen in allen Bereichen.

Darüber hinaus werde versucht, das immer noch hohe Niveau der Teilnehmer_nnen zahlen zu halten. Dabei solle der Kunde noch stärker in den Mittelpunkt der Bemühungen von Sprachdozent_innen und Servicemitarbeiter_innen treten.




Anschließend wurde das neue Organigramm der Hartnackschule ab dem 01.03.2018, das neue Kursangebot „Komber“ und das neue Lohnmodell vorgestellt.

Am Ende der Gesamtkonferenz stand traditionell die „Jubilarehrung“ auf dem Programm. Neben Mitarbeiter_innen, die für ihre 10- und 15 jährige Zugehörigkeit zur Hartnackschule ausgezeichnet wurde, standen vier Mitarbeiter_innen in Mittelpunkt, die bereits 25 bzw. 30 Jahre an der Hartnackschule tätig sind.



Zu den Dozent_innen, de bereits mehr als 25 Jahre an der Hartnackschule Berlin beschäftigt sind, zählen Priska Gimm, Günter Dietrich, Dietmar Flocken (beide sind nicht auf dem Foto) und Georg Krüger, der in einer launigen Stellungnahme seine ersten Tage im Januar 1988 darstellte.