Der Nollendorfplatz

Wenn bei Einbruch der Dunkelheit die Lichter um den Nollendorfplatz angehen und die Hochhäuser von der Nacht verschluckt werden, dann beginnt hier das Leben. So ist es heute, so war es früher.


Es war auch schon in den 30er Jahren so, als hier ein künstlerisches Zentrum des Berliner Westens lag. So hat der Theatermann Erwin Piscator am heutigen Metropol Regie geführt, verschiedene Maler, hier sei nur Max Beckmann genannt, lebten in den angrenzenden Straßen und bannten den Nollendorfplatz auf die Leinwand. Der Nollendorfplatz strahlte einst fast Pariser Charme aus, mit der Eisen-Glas-Kuppel über der Hochbahn, die an Eiffels Arbeiten in der französischen Hauptstadt erinnerte. Diese Kuppel wurde im Krieg zerstört, aber im Jahr 2002 restauriert, allerdings ohne Glas. Jetzt dominiert dieser Bau der Berliner U-Bahn die Platzmitte.

Im 2. Weltkrieg war der Nollendorfplatz fast völlig zerstört worden, aber nach seinem Wiederaufbau war er beliebt wie eh und je.

Heute wird das Bild des Nollendorfplatz auch maßgeblich durch die Hartnackschule Berlin geprägt, die sich seit 1945 in der Motzstraße 5 in Schöneberg direkt am Nollendorfplatz befindet.


Der Nollendorfplatz ist aber nicht nur bei dem multikulturellen Pulikum des bekannten Berliner Spracheninstituts, sondern auch bei allen Berlinern und den Gästen der Stadt beliebt, besonders wegen der vielen Bars und Cafés um den Nollendorfplatz und in der Motzstrasse.

Aber was Sie auch am Nollendorfplatz machen wollen, ob Sie sich für Stadtarchitektur interessieren oder ein Café besuchen möchten, besuchen Sie auf jeden Fall den multikulturellen Treffpunkt der Stadt:

die Hartnackschule Berlin.