Die Hartnackschule in der Presse

Die Hartnackschule in der Presse

April 2016



"Die Schüler aus Brasilien, Polen, Griechenland, Syrien, Pakistan, Palästina, Aserbaidschan, Kenia, dem Iran und der Türkei kamen am Freitag den 26. Februar in die Re-daktion des deutsch-türkischen Stadtmagazins „Merhaba“ und wur-den dort vom Chefredakteur Mehmet Zağlı in ihrer jeweiligen Landes-sprache begrüßt.

Um ihnen und ihrer Lehrerin einen Einblick in die Arbeit des Magazins „Merhaba“ und der Concept Medien & Druck GmbH zu geben, zeigte er ihnen die Redaktion, die Grafikräume und die Druckerpressen..."

...mehr (Vollständiger Artikel als PDF)


März 2016


"Ein Tag in einer Flüchtlingsklasse"
Die BZ besuchte die Hartnackschule Berlin vor wenigen Tagen, um sich ein Bild von den Integrationskursen für Flüchtlinge zu machen. Die BZ schreibt:
"Wie es konkret in einer Flüchtlings-Klasse aussieht, hat B.Z. an der Hartnackschule in der Nähe vom Bahnhof Zoo gesehen. 200 Flüchtlinge lernen hier."

Den vollständigen Artikel mit Fotos aus der Hartnackschule können Sie hier lesen:
Hartnackschule in der BZ



Juni 2015





März 2015


Henning Lauterbach 2015

Die Berliner Zeitung führte ein ausführliches Interview mit Schulleiter Henning Lauterbach. Das Gespräch fand im Rahmen der Interview-Reihe "CHEFSESSEL" statt und wurde am 11.03.2015 im Wirtschaftsteil der Zeitung veröffentlicht. Die Fragen stellte Sebastian Wolff.

Wieviel Zeit verbringen Sie pro Woche auf dem Chefsessel?

Ich arbeite mindestens 50 Stunden pro Woche. Davon verbringe ich sicherlich die meiste Zeit hier in meinem Büro. Regelmäßig schaue ich in unserer Filiale in Wilmersdorf nach dem Rechten. Gelegentlich reise ich auch zu unseren Kooperationspartnern in Indonesien und China, die Deutsch nach unserer Methode lehren.

Wo können Sie am besten entspannen?

Mit meinen vier Hunden im Wald oder an einem See in der Umgebung von Bad Sarow, wo ich seit fünf Jahren wohne. Das liegt etwa eine Stunde außerhalb von Berlin. Den Weg nehme ich gerne in Kauf. Dort ist es herrlich!

Wollten Sie schon immer werden, was Sie jetzt sind?

Ich wollte immer Lehrer werden und habe mir diesen Wunsch auch erfüllt. 20 Jahre habe ich als Lehrer gearbeitet. Jetzt als Geschäftsführer und Schulleiter bin ich von Ausnahmen abgesehen nur noch im Prüfungswesen aktiv.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Student im Lager des Pharmaziegroßhandels Anzag. Ich habe mir damit mein Studium zu großen Teilen selbst finanziert.

Wer verdient Ihrer Meinung nach zu wenig?

(lacht) Falls das eine Fangfrage sein sollte: Wie bezahlen unsere Lehrer gut. Bei entsprechender Berufserfahrung und mehrjähriger Zugehörigkeit zum Dozenten-Kollegium kommen sie bei einer 30 Stunden-Woche auf durchschnittlich 2500 bis 2700 Euro. Unterbezahlt sind in unserer Gesellschaft aber Krankenschwestern und Altenpfleger. Es ist beschämend, wie wenig sie für ihre harte Arbeit erhalten.

Was würden Sie niemals für Geld tun?

Menschen, Tieren und der Umwelt Schaden zufügen. Zu meiner Schande muss ich allerdings gestehen, dass ich kein Vegetarier bin.

Welchen Wunsch möchten Sie sich noch erfüllen?

So etwas wie einen Gnadenhof für alte und kranke Tiere gründen, in dem sie in Würde ihren letzten Lebensabschnitt verbringen können.

Welche ist Ihre Lieblings-App?

Ich halte mich regelmäßig mit der Tagesschau-App auf dem Laufenden.

Worauf freuen Sie sich, wenn Sie abends nach Hause kommen?

Erst auf die Natur, dann auf meinen Kamin.

Wie lautet Ihr wichtigster Rat an Schulabgänger?

Niemals mit dem Lernen aufhören.

Womit bringt sich ein Bewerber im Vorstellungsgespräch um alle Chancen?

Wenn er über die Arbeitsbedingungen in seiner alten Schule klagt und sich bei mir dadurch „beliebt“ machen möchte, in dem er den dortigen Schulleiter schlecht macht. Das halte ich für ausgesprochen respektlos. Zudem muss ich damit rechnen, dass er dann genauso über mich und meine Schule herzieht, wenn er sich später wieder anderswo bewirbt.

Was würden Sie mit 50 Millionen Euro in Berlin verändern?

Ich würde es verwenden, um alles daran zu setzen, die Olympischen Spiele nach Berlin zu holen. Das ist eine Riesenchance, in aller Welt Werbung für unsere Stadt zu machen und Berlin als weltoffen, multikulturell, tolerant und damit lebenswert zu präsentieren.


Zur Person
Henning Lauterbach, 59, ist Inhaber und Leiter der Hartnackschule in Berlin, die von Anfang an und bis heute als Familienunternehmen geführt wird. Der studierte Lehrer (Fächer Deutsch und Geschichte) gibt gelegentlich auch noch selbst Deutschunterricht an der Hartnackschule, „wenn Not am Mann ist“. Übernommen hat er die traditionsreiche Sprachschule von seiner Mutter Inge Lauterbach, die vor vier Jahren für ihren Einsatz für die Integration von Ausländern vom damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.


Das komplette Interview können Sie online auf der Seite der Berliner Zeitung lesen lesen:
Henning Lauterbach in der Berliner Zeitung