News 2016

Dezember 2016

Am 8. Dezember 2016 fand in der Hartnackschule Berlin der erste “Rolf Kuhlmann-Erzählsalon” statt.


Dagmar Heusler (1968), Hille Gerking-Mobbs (1970), Monika Szklarek-Wünsch (1986), Georg Krüger (1988), Petra Drenkert (1994), Berra Ilkan-Boga (2000), Christoph Labersweiler, Sabine Czuczman, Ulrich Veit


Christoph Labersweiler (2010) und Ulrich Veit (2016)


Herr Lauterbach begrüßte herzlich
Frau Nadia Holbe als “Salonnière” vom Unternehmensservice Pankow,
Frau Uta Sadowski-Lehmann, Geschäftsführerin von “Unternehmen Zukunft”
und die Erzähler_innen, die über ihre ersten Tage in der Hartnackschule erzählten und damit einen zeitlichen Bogen von den ausgehenden 60er Jahren bis in die Gegenwart geschlagen haben.

Unter den Zuhörern begrüßte Herr Lauterbach besonders herzlich zwei langjährige Mitarbeiter_innen aus dem fernen Indonesien:


Helena Jaja und Efan Gunawan, die bis vor wenigen Jahren im Schulbüro tätig waren, nach ihrem Studium nach Indonesien zurückgekehrt sind und sich zur Zeit auf einer Europa-Reise befinden.

Herr Lauterbach erwähnte, dass der Name des an Ostern 2016 plötzlich verstorbenen Rolf Kuhlmann (“Zukunft im Zentrum”) sowohl mit dem Verantaltungsformat “Erzählsalon” als auch mit der Institution “Hartnackschule” eng verbunden ist und das im Andenken an Rolf Kuhlmann die Hartnackschule diesen ersten Erzählsalon veranstaltet.

Dagmar Heusler

Die Hartnackschule in den 70er Jahren war geprägt durch Artur Lauterbach, der die Schule nach dem Krieg und dem Ableben des Gründungsdirektor Paul Emil Hartnack übernommen und wieder aufgebaut hat.

Die 80er Jahren standen ganz im Zeichen des Wirkens von Inge Lauterbach, die 65 Jahre in unserer Schule tätig war und davon 30 Jahre als geschäftsführende Inhaberin der Schule ihren Stempel aufdrückte.

Berra Ilkan-Boga

In den 90er Jahren übernahm Henning Lauterbach die Schulleitung und 20 Jahre später übertrug Inge Lauterbach ihm in der 4. Generation die Geschäftsleitung der renommierten Sprachenschule am Nollendorfplatz, deren Motto “Tradition mit Qualität” ist.

Die Veränderungen, die die Hartnackschule Berlin in den letzten 40 Jahren durchlaufen hat, wurden in den Erzählungen der Dozent_innen mehr als deutlich. Insgesamt wurde das neue Veranstaltungsformat “Erzählsalon” mit einer gewissen Begeisterung aufgenommen. Besonders angenehm wurden die lockere Atmosphäre, das hervorragende “Fingerfood” und die aufschlussreichen Erzählungen, die demnächst als CD erscheinen werden, empfunden.




November 2016





Die zweite Oktoberhälfte stand erneut im Zeichen eines Indonesien-Aufenthalts des Schulleiters der Hartnackschule Berlin. Zum achten Mal wurden Zertifikatsprüfungen vor Ort abgenommen, diesmal bei unseren Kooperationspartnern „Exzellenz“ in Depok und „EuroManagement Indonesia (EMI)“ in Jakarta.

In der Universitätsstadt Depok nahmen rund 30 Prüfungskandidaten der DaF-B 2- Prüfung teil. Herr Lauterbach führte neben der Prüfungsabnahme intensive Gespräche mit der Geschäfts- und Schulleitung von „Exzellenz“, deren Leiter, Agoeng Hardianto Wibowo, die Kooperation mit der Hartnackschule gerne vertiefen würde.

Über das vorgeschlagene Projekt der offiziellen Gründung einer „Hartnackschule Indonesien“ werden die Geschäfts- und Schulleitungen beider Institute Anfang des kommenden Jahres Gespräche führen.

Zum 7. Mal in Folge nahm die Hartnackschule anschließend Zertifikatsprüfungen bei unserem langjährigen Kooperationspartner EMI in Jakarta ab. Der Geschäftsführer Bimo Sasongko und sein Team unternahmen alles, um die Prüfungsabnahme so angenehm wie möglich zu gestalten.

Auf der „Abschiedsparty“ wurden sowohl die indonesische als auch die deutsche Nationalhymne gesungen! Allerdings konnte ich gerade noch verhindern, dass der Text der 1. Strophe eingespielt wurde.




Neben den Prüfungen gab es eine Reihe von Gesprächen mit weiteren möglichen Kooperationspartnern. Interesse zeigten Sprachenschule aus Sumatra und Borneo.

Ein Treffen mit der Leiterin der Konsular- und Visaabteilung der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Indonesien war von besonderer Bedeutung. Dabei erfuhr ich, dass eine Vielzahl von gefälschten Bescheinigungen der Hartnackschule bei der Botschaft eingereicht wird, um ein Visum für Deutschland zu erhalten. Es wurde ein Verfahren vereinbart, die „echten“ Bescheinigungen erkennbarer zu machen. Insgesamt war die Deutsche Botschaft mit der Wahl unserer Kooperationspartner sehr einverstanden, da beide Sprachenschule nach Erkenntnissen der Botschaft zu den seriösen Sprachkursträgern zählen.


September 2016

Bereits seit vielen Jahren gibt es an der Hartnackschule Berlin eine gelebte Willkommenskultur. Für die neuen Integrationskurse findet regelmäßig eine „Begrüßungsveranstaltung“ statt.

Mit Hilfe von einigen „Dolmetschern“ (Stipendiaten der Lauterbach-Stiftung) begrüßt der Schulleiter oder seine Stellvertreterin die neuen Kursteilnehmer. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und die Migrationsdienste beteiligen sich in der Regel auch an dieser Veranstaltung. Ein zehnminütiger Film informiert die neuen Kursteilnehmer über die 100jährige Geschichte der traditionsreichen Sprachenschule am Nollendorfplatz. Die Begrüßung wird durch Musikbeiträge von Stipendiaten der Lauterbach-Stiftung umrahmt.


Die Schulleitung mit den erfolgreichen Absolventen

Nach rund 8-9 Monaten trifft man sich wieder zur feierlichen Übergabe der Zertifikate im Sprachenkolleg der Hartnackschule. Rund 65% der Integrationskursteilnehmer legen den „Deutsch Test für Zuwanderer (DTZ)“ im ersten Anlauf erfolgreich ab und schaffen damit eine grundlegende Voraussetzung für den Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft.

Am 21. September 2016 überreichte Herr Lauterbach den erfolgreichen Absolventen ihr von der „telc“ ausgestelltes Sprachzertifikat und zeichnete die besten drei Absolventen mit einem Buchgeschenk aus.


Juli 2016

Beim Hissen der Regenbogenfahne am 1. Juli 2016 in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller und der Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert in Berlin-Schöneberg war auch eine Dozenten-Delegation der Hartnackschule Berlin anwesend.


Der Regierende Bürgermeister umrahmt von Monika Szklarek-Wünsch, Berra Ilkan-Boga, Klaus Molin und Georg Krüger. Foto: G. Krüger


Die Eröffnung der Pride Weeks fand auch in diesem Jahr am U-Bahnhof Nollendorfplatz statt. Die Hartnackschule Berlin ist nicht nur Mitglied der „Charta der Vielfalt“, sondern engagiert sich auch im Bündnis gegen Homophobie. Toleranz und gegenseitiger Respekt sind nicht nur innerhalb unserer Schule, sondern auch in unserer Gesellschaft von großer Wichtigkeit und zählen zu unseren Unternehmensgrundsätzen.

Juni 2016

Karneval der Kulturen- Der Umzugswagen Nr. 66
Motto: Wir wollen das! Wir schaffen das! Wir machen das! Danke Berlin!



Am letzten Pfingstsonntag hatten sich trotz des regnerischen Wetters etwa 600.000 Menschen den großen Straßenumzug angesehen. Daran beteiligten sich 72 Gruppen mit Musikern, Tänzern und Akrobaten. Zu den wichtigsten Akteur_innen gehörten auch u.a. drei syrische Integrationskursteilnehmer der Hartnackschule. Sie gestalteten den Umzugswagen Nr. 66. Unter der Leitung von Raed Al Milli, der das Design entworfen hatte, arbeiteten Fares und Samer Hand in Hand. Sie bauten die Dekoration selbst und montierten sie an den Umzugswagen.
Unsere Teilnehmer beteiligen sich im Rahmen eines Projektes, das sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung einsetzt und die Integration von geflüchteten Menschen in Arbeit fördert. Mit diesem auffälligen Wagen wollten sich die Unterstützer mit den geflüchteten Menschen bei den Berlinern für Schutz und Aufnahme bedanken und auf Vielfalt und Toleranz aufmerksam machen.
Das Motto war: "Wir wollen das! Wir schaffen das! Wir machen das!
Danke Berlin"


Wir danken unseren Teilnehmern! Und wir danken Monika Szklarek-Wünsch und Berra Ilkan-Boga, die sich um die Realisierung dieses Projekts sehr bemüht haben.



Juni 2016

Der Anteil der Mitarbeiter_innen mit Migrationshintergund an der Hartnackschule Berlin liegt z.Zt bei 38%. Auch im Bereich „Deutsch als Fremdsprache/ Deutsch als Zweitsprache“ unterrichten Dozent_innen z.B. aus Frankreich, Russland, Polen, Ungarn, der Ukraine, der Türkei und aus arabischen Ländern mit erkennbarem Erfolg unsere Kursteilnehmer_innen in „Deutsch“. Einer dieser Dozenten ist Ahmed Shoukry aus Ägypten, der seit Ende 2015 als freier Mitarbeiter an der Hartnackschule Berlin tätig ist. Herr Shoukry begann mit dem Deutschunterricht in unseren „Einstiegskursen für Migranten mit einer guten Bleibeperspektive“ und übernahm vor mehr als 6 Monaten gleichzeitig die Leitung eines DaF-Globalkurses am Abend. Nach Ende dieses Kurses im Mai 2016 verfasst Ahmed Shoukry folgenden Bericht, dem er den Titel gab:

„Ein kleines Bild, eine große Geschichte“


Vielleicht denkst du jetzt: „Ja. Der hier ist ein toller Deutschkurs“, aber für mich war das nicht nur ein Deutschkurs, sondern die Welt, die ich mir ewig gewünscht hatte, und in der ich unbeschreiblich schöne Momente verbracht habe.
In einer Gruppe von Menschen, die aus mehr als 20 Ländern stammen, lernen, sprechen, spielen und lachen wir einfach wie in einer Familie. Der Inder sitzt jeden Tag neben der Pakistanerin, während sie beide die ganze Zeit Witze über mich machen. Der Muslim verabredet sich mit dem Christen und dem Juden, um nach dem Kurs etwas trinken zu gehen. Der Russe und der Syrer sind beste Freunde geworden.
In dieser Klasse, in diesem Raum 104, war meine Lieblingswelt. Eigentlich bin ich seit 8 Jahren Lehrer von Beruf, aber hier in Berlin, hier in der Hartnackschule ist es komplett anders. So ein multikulturelles Erlebnis weckt die schlafende Menschheit in unseren Herzen. Einmal im Monat trafen wir uns alle regelmäßig, und gingen in eine Kneipe oder in ein Restaurant. Es war für mich keine Arbeit, sondern ein Leben in dem Traumland. Den Blick von Respekt und Liebe in den Augen werde ich nie vergessen. Ich würde mal sagen, die Politiker in der ganzen Welt haben von unserer Klasse viel zu lernen.


Dieser anschauliche Bericht zeigt die Vielfältigkeit und Lebendigkeit unserer Schule und belegt die Verbundenheit beim gemeinsamen Erlernen einer fremden Sprache, jenseits von kulturellen und politischen Gegensätzen.



April 2016

Am 21. April 2016 begrüßte der Schulleiter der Hartnackschule Berlin, Henning Lauterbach, eine Dozentendelegation aus Dänemark. Unter der Leitung von Karen Poulsen und Martin Hastrup besuchte die Gruppe von Dänischlehrern aus Farso (Nordjylland) die Hartnackschule, um sich über die Integrationskurse in Deutschland zu informieren. Die Koordinatorin für BAMF-Kurse, Monika Szklarek-Wünsch, begleitete die dänischen Sprachlehrer von „UCplus“, einem nationalen Ausbildungszentrum mit Sprachzentren, in verschiedene an der Hartnackschule durchgeführte Integrationskurse.


In Dänemark haben ausländischer Arbeitnehmer, ausländischen Studenten oder Au-Pair das Recht Kurse in Dänisch in Form von „Intro-Dänischen“ (auch „Arbeitsmarkt Dänisch“ genannt) zu belegen. Unter den Sprachlehrern befanden sich auch einige Dänischlehrer mit Migrationshintergrund, u.a. aus der Ukraine, Rumänien und Tunesien.
Bereits vor einigen Monaten hielt sich eine Dozentengruppe aus Norwegen zu einem Meinungsaustausch in der Hartnackschule Berlin auf, die immer sehr gerne bereit ist, mit Sprachenschulen europa- und weltweit in Kontakt zu treten.

März

Am 29. Februar 2016 gratulierten die Dozent_innen und Verwaltungsmitarbeiter_innen im Sprachenkolleg ihrem Schulleiter Henning Lauterbach zu seinem diesjährigen Geburtstag.


In Anwesenheit von Frau Inge Lauterbach bedankte sich Herr Lauterbach nicht nur bei seinen Mitarbeiter_innen, sondern auch bei Herrn Victor Chis und Herrn Wolfgang Sprenger für die herzlichen Glückwünsche und die Würdigung anlässlich seines Ehrentages.





Februar


Die Kooperation zwischen der Hartnackschule Depok und dem Exzellenz Institut in Depok wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Dies vereinbarten Herr Lauterbach und Herr Wibowo bei einem Treffen in Berlin:
  • Abnahme der Zertifikatsprüfung DaF-B2 in Indonesien.
  • Studienvorbereitende Sprachkurse in Berlin.
  • Berufsvorbereitende Sprachkurse und Vermittlung eines Praktikums.
  • Gemeinsames Auftreten in der Provinz Kalimathan.
  • Aufbau eines Netzwerks mit der „Universität Indonesia“, der größten staatlichen Universität Indonesiens mit Standorten in Jakarta und Depok



Februar

Im Rahmen der Gesamtkonferenz der Hartnackschule am 15. Januar 2016, in welcher der Geschäftsführer und Schulleiter Henning Lauterbach einen Rückblick auf 2015 und einen Ausblick auf 2016 anstellte, wurden auch langjährige Mitarbeiter_innen der Hartnackschule geehrt.


Für 35jährige Treue bedankte sich Herr Lauterbach (r.) bei Herrn Uwe Steinhof (2.v.r.). Frau Priska Gimm (m.) gehört über 25 Jahre zum Kollegium der Hartnackschule, und Henrik Ehmann (l.) ist seit über 20 Jahren als DaF-Dozent tätig. Frau Waltraut Stickel und Frau Birgit Wöhler wurden für ihre 30jährige Unternehmenszugehörigkeit ausgezeichnet.



Januar

Die Hartnackschule Berlin zählte seit 2009 zu den wenigen Sprachenschule im Berlin und im Bundesgebiet, die berechtigt sind, sog. ESF-BAMF berufsorientierte Deutschkurse durchzuführen. Im Verbund mit großen Kooperationspartnern, wie dem „Bildungswerk der Wirtschaft für Berlin und Brandenburg e.V. (bbw) “ und der „Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen (GFBM)“ führt die Hartnackschule Berlin diese speziellen Kurse durch.


v.l. Konstantina Fakitsa, Anke Petzold, Nadine Förster, Daina Golde, Magnus Homann, Anita Baron, Joachim Laubner, Dr. Aliya Mehrebani-Yasyba, Gernot Schroeder-Wildberg, Monika Szklarek Wünsch, Katarzyna Cejrowska, Christof Zimmermann, Barbara Janek, Elisabeth Kamm-Babillie, Barry Jaehneke, Magdalena Mokowska und Paul Thaddäus Brockmann

Unser ESF-Team mit Monika Szklarek- Wünsch an der Spitze ist nicht nur pädagogisch, sondern auch verwaltungstechnisch gefordert. Im Mittelpunkt steht „Berufsorientiertes Deutsch“, ergänzt durch Bewerbungstraining, EDV, Mathematik und Berufskunde. Diese Kurse werden von einer sozialpädagogischen Fachkraft begleitet, am Ende steht ein vierwöchiges Praktikum, aber alles ist dem Ziel untergeordnet, dass die Kursteilnehmer in den ersten Arbeitsmarkt einmünden.

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Hartnackschule Berlin

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